*
Titel_Top_mobile
blockHeaderEditIcon
Ihr Schreiner am Zürichsee
GEMI, Mariahaldenstrasse 1, 8703 Erlenbach
Telefon 044 915 31 68, Fax 044 915 37 83, info@gemi.ch
TopMenu_l_Spacer
blockHeaderEditIcon
TopMenu_c_TopMenu
blockHeaderEditIcon
Breadcrumbs navigation
blockHeaderEditIcon
blockHeaderEditIcon
Center_l_MM_intern
blockHeaderEditIcon
Titel_Newsbereich
blockHeaderEditIcon

Aktuelle Informationen und Publikationen in den Medien


Stabübergabe in der Schreinerei Gemi

 

Tages-Anzeiger am 2007-06-25
AutorIn: Rachel Van der Elst / Bilder: Michael Trost
/ S460

Vieles ist neu in der Schreinerei Gemi in Erlenbach - bald auch der Geschäftsführer: Ab 1. Juli ist der 31-jährige Michael Pieper der neue Chef.

Erlenbach. - 31 Jahre trennen den bisherigen und den künftigen Geschäftsführer der Gemi in Erlenbach voneinander. Sie kennen sich, seit Michael Pieper vor 14 Jahren die Schreinerlehre in der Gemi absolviert hat. Und jetzt übergibt der Alte dem Jungen, halb so alt wie er, die Geschicke der Genossenschaft. Er gehe, so sagte Erich Fuchs anlässlich eines VIP-Dinners von letzter Woche, lachend. Man sage ja immer, man gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Aber er lache. Das habe seine Gründe: Er freue sich über die Kunden, das Superteam und seinen Nachfolger. Und über die allgemeine Entwicklung der Gemi.

Letztere hat sich seit den Anfängen mit Erich Fuchs im Jahre 1980 äusserlich sehr verändert. Rechtzeitig zur Geschäftsübergabe wurde der Anbau fertig. Er ist durch eine Passarelle mit dem Haupthaus verbunden. Zuoberst wird die Kernkompetenz der Gemi zur Schau gestellt: Küchen mit sandgestrahlter Abdeckung und hellgrünem Innenleben, die zeigen, dass Weiss nicht zwingend die vorherrschende Farbe sein muss. Bäder, wie man sie auch in den Trend-Magazinen sieht. Betten und andere Gebrauchsgegenstände wie ein riesiger Konferenztisch.

Eine Brücke zur Ausstellung

Die Idee für den Umbau und insbesondere für die Passarelle kam dem Geschäftsführer übrigens nachts um halb ein Uhr nach dem Ausgang in Schaffhausen. Jetzt verbindet die Brücke das Haupthaus mit der Ausstellung. Sie ist rollstuhlgängig und passt wunderbar ins Gesamtkonzept. Der Anbau war übrigens einmal eine Scheune, notdürftig verputzt. Er ist nun nicht mehr als solche zu erkennen. Übrig geblieben sind einzig die Holzbogen an der Decke, die in der sprichwörtlichen alten Frische herausgeputzt wurden. «Der alte Schopf war mir schon lange ein Dorn im Auge», zeigte sich Fuchs erfreut über das Ergebnis.

Noch bis 30. Juni - dann lädt die Gemi unter dem Motto «Hot & Cool» zum Tag der offenen Tür ein - ist Fuchs der Chef. Die nächsten drei Jahre bleibt er der Firma aber noch als Teilzeiter erhalten, will den Neuen unterstützen und beraten. Bevor es aber so weit ist, macht Fuchs für einen «sauberen Schnitt» zwei Monate Ferien, drei Wochen davon auf Island. Wenn er zurückkommt, wird er sein Büro als Einziger im Anbau haben, «sonst bin ich bis zu meiner endgültigen Pensionierung immer noch der Chef, und das will ich nicht».

Der Nachfolger steht jedenfalls schon in den Startlöchern. Michael Pieper kam nach der Lehre und zwei zusätzlichen Jahren in der Gemi nur durch Zufall zurück - Pieper wollte eine Referenz, Fuchs hielt aber insgeheim schon Ausschau nach seinem Nachfolger. Seit zwei Jahren wurde der 31-Jährige auf seine Aufgaben vorbereitet. Das VIP-Dinner war sein erster offizieller Anlass. «Vieles machen wir schon gut. Besser können wir immer werden», ist sein Motto für die Zukunft.

Tag der offenen Tür: 30. Juni, 11-17 Uhr in der Schreinerei Gemi, Erlenbach, Mariahaldenstrasse 1. Unkostenbeitrag ans Essen zu Gunsten der Martin-Stiftung.

Bottom_l_Menu
blockHeaderEditIcon
Bottom_r_Copyright
blockHeaderEditIcon
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail