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Aktuelle Informationen und Publikationen in den Medien


Schreiner Michael Pieper

 

5 Fragen an.

Zürichsee-Zeitung am 2007-12-11
AutorIn: Michèle Hausamann / Bilder:
/ S420

Michael Pieper ist Geschäftsführer der Erlenbacher Schreinerei Gemi und heute öfter im Büro als an der Säge.

Erlenbach. - Das Holz hat es ihm seit seiner Kindheit angetan. Deshalb hat sich Michael Pieper mit 15 Jahren für eine Schreinerlehre entschieden. Mittlerweile ist der 32-jährige Erlenbacher Geschäftsführer des Betriebes, in dem er seine Lehre machte.

Der Verkauf sei anstrengend, aber zufriedene Kunden stellen ihn auf und motivieren ihn zum Weitermachen. Das Kirchgemeindehaus in Herrliberg war eines seiner schönsten Projekte.

Entspricht der Schreiner-Traumberuf Ihrer Kindheit Ihrer heutigen Arbeit?
Mein Grossvater hatte eine Schreinerei in Erlenbach, und auch mein Götti arbeitete als Schreiner. Das hat mich natürlich geprägt. Zudem verbrachte ich viel Zeit im Freizeitzentrum Küsnacht und habe dort unter anderem mit Holz gearbeitet. Der Berufswunsch des Schreiners war also schon früh da. Unterdessen arbeite ich als Geschäftsführer. Ich vermisse das Handwerkliche schon etwas. Es wäre schön, wenn ich beides kombinieren könnte. Das ist aber in einer so grossen Firma wie dieser nicht möglich. Entweder arbeitet man für das Büro oder für die Werkstatt.

Sie arbeiten also heutzutage im Büro und nicht mehr in der Werkstatt. Was gibt es im Büro zu tun?
Einerseits erledige ich viel Administratives, wie zum Beispiel die Terminplanungen, die Werbung oder das ganze Personalwesen. Anderseits bin ich aber auch in der Werkstatt oder auf der Baustelle anzutreffen. Dort kontrolliere ich die Montage. Ich halte mich selten einen ganzen Tag lang im Büro auf. Besonders gefällt es mir, ein Projekt zu planen, es also zu zeichnen. Weniger gerne mache ich hingegen Offerten.

Muss eine Schreinerei am rechten Zürichseeufer mehr oder anderes bieten können, als wenn sie andernorts gelegen wäre?
Im Allgemeinen ist es dieselbe Arbeit, aber die Ansprüche sind manchmal am rechten Ufer des Zürichsees sicherlich höher. Wir müssen auch individueller auf die Kundschaft eingehen können. Zudem dauert es oft einige Wochen, bis sich der Kunde entschieden hat, was er genau möchte, und weiss, wie es aussehen soll. So vergeht viel Zeit, bis wir mit dem Projekt beginnen können. Ausserdem spielt das Design eine wesentliche Rolle und wird heute fast zuoberst gesetzt. Das Praktische am Möbel geht vergessen.

Ein Schreiner hantiert täglich mit Bandsägen, Bohrern und Hämmern - nicht ganz ungefährlich. Braucht man als Schreiner besondere Fähigkeiten im Nothelferbereich?
Nein, nicht unbedingt. Wir haben einen Sicherheitsbeauftragten, der für die Schutzvorrichtungen zuständig ist, und schon in der Lehre wurden wir auf die Maschinen und Schutzvorrichtungen geschult. Die Suva fördert das zum Beispiel mit Plakaten und macht regelmässig Kontrollen. Natürlich kommt es häufig vor, dass man sich in den Finger schneidet oder mit dem Hammer draufschlägt. Das würde ich aber nicht als Verletzung bezeichnen. Ich habe mich erst einmal so geschnitten, dass ich es nähen lassen musste. Das war, als ich eine alte Küche herausreissen musste.

Wie und wo entspannen Sie sich?
Im Rösslipark in Erlenbach. Dort bin ich schnell, und es ist ruhig. Gerne fahre ich auch mit dem Bike zum Pfannenstiel. Dort hat man einen schönen Ausblick ins Glarnerland und nach Zürich. So kann ich gut von der Arbeit abschalten.

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