*
Titel_Top_mobile
blockHeaderEditIcon
Ihr Schreiner am Zürichsee
GEMI, Mariahaldenstrasse 1, 8703 Erlenbach
Telefon 044 915 31 68, Fax 044 915 37 83, info@gemi.ch
TopMenu_l_Spacer
blockHeaderEditIcon
TopMenu_c_TopMenu
blockHeaderEditIcon
Breadcrumbs navigation
blockHeaderEditIcon
blockHeaderEditIcon
Center_l_MM_intern
blockHeaderEditIcon
Titel_Newsbereich
blockHeaderEditIcon

Aktuelle Informationen und Publikationen in den Medien


Boulderer habens im Griff

 

Zürichsee-Zeitung am 2015-05-12
AutorIn: Alexandra Falcón / Bilder: Reto Schneider
/ S280

ERLENBACH Die Gemeinsame Sekundarschule
Erlenbach-Herrliberg hat in einer Zusammenarbeit von
Schülern, Lehrern und einer Schreinerei einen Boulderraum
errichtet. Am Sonntag wurde der künstliche Fels in der
Sporthalle Allmendli durch eifrige Kletterer eingeweiht.

Die vor 15 Jahren in der Sporthalle Allmendli eingebaute Kletterwand erfreut sich bei Schülern aller Altersstufen stetig wachsender Beliebtheit. Doch sie bringt auch Nachteile mit sich: So können die Schüler nur unter Aufsicht einer Lehrperson an der Wand klettern. Ab einer bestimmten Höhe bedarf es zudem der Seilsicherung kommt hinzu, dass die Wand nicht genügend Platz bietet, um eine ganze Klasse im Sportunterricht trainieren zu lassen. Daher stiess eine Petition kraxelbegeisterter Jugendlicher für eine zusätzliche Boulderanlage bei den Sportlehrern der Gseh auf offene Ohren. Und seitens der Gemeinde war Gemeinderätin und Liegenschaftenvorständin Nicole Lauener (CVP) die treibende Kraft hinter der Petition, die beim dritten Anlauf durch kam.

Durch die Horizontale
Bouldern ist ungesichertes Klettern in Absprunghöhe, wobei der Kletterer nicht nur in die Höhe strebt, sondern sich auch durch die Horizontale hangelt. Was nur schon beim Zuschauen ein rechtes Spektakel ist. Nach kurzer Anleitung können sich Kinder und Jugendliche mühelos selbstständig im Klettern üben. Mehr als ein, zwei Meter Sturz auf dicke Elefantenmatten oder ein paar Blasen an den Händen kann nicht passieren.

Die Ferien geopfert
Nach der Konzeptualisierung ging alles Schlag auf Schlag. Nicht nur die Erlenbacher Schreinerei Gemi leistete ganze Arbeit. Auch fünf Schüler der Oberstufe opferten eine Woche ihrer Frühlingsferien, um beim Aufbau tatkräftig mitzuhelfen: Griffe auspacken, sortieren und die Anlage zum Schluss selber testen. Innerhalb von nur einer Woche stand alles bereit im zweckerweiterten Geräteraum der Sporthalle. «Der Platz ist aber nicht verloren», sagte Schulleiter Florian Brodbeck, «Er wird jetzt nur viel besser genutzt.» Daran bestand am letzten Sonntag kein Zweifel. «Die ersten Schüler warteten schon vor der Eröffnung ungeduldig vor der Türe und waren danach kaum noch zu bremsen», freute sich Sekundarlehrer und Boulderfan Kurt von Wantoch über den Erfolg. Zwischen 14 und 18 Uhr versuchten sich 40 Kinder und Jugendliche im Bouldern. Für die Kids stand der Spass an der neuen Herausforderung im Zentrum: «Einfach geil», sagte ein Mädchen. Griffe der gleichen Farbe bilden einen Parcours. Die Farbe zeigt darüber hinaus den Schwierigkeitsgrad und die dafür empfohlene Alterskategorie an. Am Eröffnungswettkampf galt es, möglichst viele Parcours zu absolvieren. Auch die ganz kleinen Kletterer waren bald voller Konzentration bei der Sache, die sie höchstens für ein «Mami, Papi, schaut mal, ich bin schon hier oben» unterbrachen. Der 14­jährige Erlenbacher Tim Hügli war nach dem mehrfachen Durchlaufen aller Parcours nicht einmal durch offene Schwielen zu halten: «Dafür gibts ja Tapes», sagte er.             www.schule-erlenbach.ch

Alexandra Falcón

Bottom_l_Menu
blockHeaderEditIcon
Bottom_r_Copyright
blockHeaderEditIcon
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail