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Aktuelle Informationen und Publikationen in den Medien


Weiterhin auf genossenschaftlicher Basis in die Zukunft

 

Erlenbach 60 Jahre Genossenschaft für Möbel und Innenausbau (Gemi)

Zürichsee-Zeitung rechtes Ufer am 2008-05-31
AutorIn: (e) / Bilder: zvg
/ S400

Auf einer Fahrt ins Blaue feierte das Gemi-Team das 60 jährige Firmenbestehen und die Pensionierung des Kollegen Christian Lüthi.

Im späten Frühjahr 1948 wurde im damaligen Restaurant Post in Erlenbach die Genossenschaft für Möbel und Innenausbau (Gemi) gegründet. Anlass dazu war, die in Schwierigkeiten geratene private Schreinerei zu übernehmen und damit in einer nicht einfachen Zeit die Arbeitsplätze zu erhalten. Gekauft wurde die Schreinerei vom damaligen SBHV, dem schweizerischen Bau- und Holzarbeiterverband. Der Genossenschaft für Möbel und Innenausbau wurde die Liegenschaft zu günstigen Konditionen mietweise überlassen. Den bisherigen Betriebsleiter, Hans Schmid aus Männedorf, beförderte die Gesellschaft zum ersten Geschäftsführer. Der Start gestaltete sich nicht einfach. Neue Aufträge waren schwierig zu akquirieren, das notwendige Betriebskapital äusserst knapp bemessen. In der Folge wurde bereits im Jahr 1949 über eine Liquidation nachgedacht.

Eindeutig verbesserte sich die Lage in den sechziger Jahren. Die Nachfrage war vorhanden, die Umsätze und Erträge stiegen kontinuierlich. Die gute Ertragslage ermöglichte der Gemi, die Liegenschaft an der Mariahaldenstrasse in Erlenbach in den Jahren 1963 und 1967 vom SBHV zu günstigen Bedingungen zu kaufen. Bereits ab 1967 war die Firma im Besitz der gesamten Liegenschaft an der Mariahaldenstrasse 1.

Mehr Umsatz und mehr Ertrag

Im Jahr 1974 wurde der damalige Gemeinderat von Erlenbach, Fritz Bleuler, zum Präsidenten der Genossenschaft gewählt. Die Jahre 1975 bis 1978 waren die eigentlichen Schicksalsjahre, geprägt von Umsatzeinbussen und grossen Verlusten. Zu allem Elend löste ein Funkenwurf an einer Schleifmaschine am 5. Juni 1978 einen grösseren Brand aus.

Am 30. Oktober 1980 trat der bisherige Geschäftsführer Hans Schmid in den Ruhestand. Zum Nachfolger wurde der in Meilen wohnhafte Schreinermeister Erich Fuchs gewählt. Der mit einem guten Netzwerk ausgestattete neue Geschäftsführer akquirierte schnell neue Kunden. Dank den sofort eingesetzten Umstrukturierungen und Optimierungen der Betriebsabläufe konnten Umsatz und Ertrag der Firma sofort markant erhöht werden. Die Situation der Firma verbesserte sich nachhaltig und langfristig.

Seit 1983 erscheint die Firma mit einem neuen Gemi-Logo. Überarbeitete Statuten und der Beitritt zum örtlichen Gewerbeverein eröffneten der Gemi neue Perspektiven. 1987 übernahm Thomas Westermann das Präsidium. Die zum Teil ausgezeichneten Geschäftsjahre in den achtziger Jahren ermöglichten das grosszügige Projekt eines Totalumbaus des Hauptgebäudes.

Jahre der Konsolidierung

Der Totalumbau des Hauptgebäudes startete im April 1990. Mit diesem Aufbau gewann die Firma Räumlichkeiten für Büro und Ausstellung. Bereits im Dezember 1990 bezog der Mieter, das Architekturbüro Meier + Partner AG, die neu geschaffenen Büroräumlichkeiten. Mit der Sanierung des Hauptgebäudes verbesserte sich die Situation der Gemi noch einmal grundlegend. Endlich verfügte die Genossenschaft über zeitgemässe Büros mit EDV und modernster Telefonanlage, was die Produktivität entsprechend steigerte und die Kommunikation entscheidend verbesserte.

Rückblickend fiel das Bauvorhaben in eine äusserst ungünstige Zeit. Die Aufträge für den Umbau wurden noch zu Hochkonjunkturpreisen vergeben. Kaum war der Bau vollendet, brach die Rezession aus, und die Verkaufspreise für die Gemi-Produkte sanken ins Bodenlose. Eine Aufstockung des Genossenschaftskapitals ermöglichte die weiter notwendigen Investitionen. 1998 feierte die Gemi mit einer schlichten Feier das 50-Jahr-Jubiläum.

Nach nun teilweise wieder ausgezeichneten Geschäftsjahren startete die Gemi im Jahr 2000 mit einer markanten Umsatzeinbusse in das neue Jahrtausend. Der Vertreter der Gewerkschaft Unia trat aus dem Vorstand aus. Ein Nachfolger aus diesem Kreis konnte nicht gefunden werden. In der Folge suchte die Gemi nach lokalen Vertretern im KMU-Bereich.

Generationswechsel

Mit dem diplomierten Architekten Gerold Löwensberg (Zürich) konnte schon bald ein erstes Vorstandsmitglied gewonnen werden. Später stellten sich noch Rolf Schlagenhauf (Meilen) und Bruno Graber (Herrliberg) zur Verfügung. Der seit 1989 amtierende Präsident Thomas Westermann trat auf die GV 2004 zurück. Zum neuen Präsidenten erkoren wurde der bisherige Vizepräsident und leitende Mitarbeiter, Roman Cordes.

An der Generalversammlung 2007 schied auch der seit 1980 wirkende Erich Fuchs als aktiver Geschäftsführer aus (es stand in dieser Zeitung). Beratend mit reduziertem Pensum bleibt er der Gemi als Arbeitskraft erhalten. Mit Michael Pieper (Erlenbach) konnte ein profilierter und lokaler Nachfolger gewonnen werden. Noch offen ist die Stelle des per Ende Mai pensionierten Projektleiters Christian Lüthi (Kasten).

Personell ist jetzt eine junge, tatkräftige Generation am Werk. Mit der im Juni 2007 eröffneten permanenten Ausstellung wurde ein weiterer Schritt in die Zukunft eingeleitet. Vielseitigkeit und Flexibilität sowie eine möglichst grosse Unabhängigkeit von der aktuellen wirtschaftlichen Lage sollen die Garanten bleiben, um die Zukunft der Genossenschaft zu sichern. (e)
 

Projektleiter Christian Lüthi geht in Pension

Per Ende Mai geht mit Christian Lüthi wieder ein langjähriger, treuer Gemi-Mitarbeiter in die verdiente Pension. Bereits im Jahr 1966 nahm Lüthi seine Arbeit als Schreiner in der damaligen Gemi auf. In seiner Freizeit bildete sich der junge Fachmann weiter und konnte bald das eidgenössische Diplom als Schreinermeister erwerben. In der Folge war er in der Firma als Projektleiter tätig. Auf Grund seiner ruhigen Art war Christian Lüthi unter seinen Mitarbeitern sehr beliebt und wurde geschätzt. Ende der 70er Jahre verliess er die Gemi, um in einem weiteren Betrieb Erfahrungen zu sammeln.

Nach der Pensionierung eines Mitarbeiters suchte die Gemi wieder einen Projektleiter. Christian Lüthi bewarb sich um die Stelle, wurde eingestellt und setzte seine Karriere per 1. November 1989 in der Gemi fort.

Unzählige Projekte hat Christian Lüthi in den vergangenen bald 20 Jahren seiner Tätigkeit begleitet und erfolgreich abgewickelt. Er hat immer höchste Ansprüche an sich und seine Arbeit gestellt. Seine liebenswürdige, hilfsbereite Art wurde von Kunden und Mitarbeitern immer sehr geschätzt.

Gemi-Präsident Roman Cordes und Geschäftsführer Michael Pieper dankten Lüthi auf der Jubiläumsfahrt ins Blaue für seinen unermüdlichen Einsatz und wünschten ihm für die Zukunft Gesundheit und alles Gute. (e)

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