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Aktuelle Informationen und Publikationen in den Medien


Die Schreinerei Gemi feiert Abschied auf dem Gemmipass

 

Erlenbach - Würdigung des Lebenswerkes von Erich Fuchs

Zürichsee-Zeitung Bezirk Meilen - Zürichsee, Seite 6 am 2010-07-31
AutorIn: (e) / Bilder: (zvg)
/ S350

Die Pensionierung von Erich Fuchs war Anlass für einem Geschäftsausflug ins Gemmigebiet. Dort wurde Fuchs’ Lebenswerk gewürdigt.

Obschon keine Verbindung zwischen dem Erlenbacher Schreinereibetrieb und dem alten Übergang vom Berner Oberland ins Wallis besteht, war der gemeinsame Name Grund genug, um bei einem Betriebsauflug der Gemi (Genossenschaft für Möbel und Innenausbau) mehr darüber zu erfahren.

Frohgelaunt trat die Gemi-Schar die Reise ins Wallis bereits beim ersten Hahnenschrei an. Der Zug brachte sie nach Leukerbad, wo die Gemmibahn wartete. Oben auf der Passhöhe konnte mit Blick auf die Walliser Berge ein köstliches Mittagessen eingenommen werden. Zu Fuss ging es weiter nach Sunnbühl durch das eindrückliche Gebiet des Gemmi. Nach einer Gondelfahrt wurde Kandersteg erreicht, wo die Gemi-Familie mit dem Car abgeholt wurde. Nach einer gemütlichen Fahrt gelang sie wieder sicher nach Erlenbach am Zürichsee.

Mit diesem Ausflug will die Genossenschaft Gemi das Lebenswerk von Erich Fuchs würdigen. Seine Ausbildung zum Möbelschreiner und später zum Schreinermeister absolvierte Erich Fuchs in Bern. Zu seinem Herkunftsort Brienz hat er bis heute eine enge Verbundenheit bewahrt. Trotz der Liebe zu seiner Heimat zog es Erich Fuchs als ausgebildeten Schreinermeister nach Zürich, wo in einer Schreinerei eines Innenarchitekturbetriebes ein Geschäftsführer gesucht wurde.

Das Lebenswerk von Erich Fuchs

Nach Fuchs’ zehn erfolgreichen Jahren in Zürich suchte die Gemi in Erlenbach einen Nachfolger für den pensionierten Hans Schmid. So trat Erich Fuchs am 1. September 1980 eine neue herausfordernde Stelle am Zürichsee an. Die Gemi hatte, wie fast alle Betriebe im Baugewerbe, wechselhafte Zeiten hinter sich. In den späten 70er Jahren durchlebte die Genossenschaft eine sehr kritische Zeit, in welcher auch über eine Geschäftsauflösung mangels finanzieller Mittel diskutiert wurde. Genau zu dieser Zeit wurde Erich Fuchs als Geschäftsführer geholt.

«Krisen sind Chancen», sagte sich Erich Fuchs und lieferte in Erlenbach den Beweis. Mit starkem Willen, grossem Einsatz und einem sicheren Gespür für Innovation und Marktchancen brachte er die Schreinerei wieder auf Kurs. Fuchs’ Engagement kannte manchmal keine Grenzen: Als in den ersten Jahren das Geld fehlte, um die dringend benötigten Produktionsmaschinen anzuschaffen, schoss Fuchs den Betrag aus dem eigenen Sack vor – und die Maschinen wurden gekauft. Das war aber nicht das einzige Hindernis, welches damals zu bewältigen war. Auch wenn der Weg manchmal unüberwindbar schien, brachte es der junge Geschäftsführer fertig, auch noch so grosse Steine aus dem Weg zu räumen. Längst hat die Gemi die Krise hinter sich gelassen und steht heute als gesundes Unternehmen da. Dahinter stehen sehr viel Einsatz, Durchhaltewillen und wohl manche schlaflose Nacht. Denn ganz so leicht ist es nicht, einen Handwerksbetrieb zu führen. Die Gemi hat Erich Fuchs enorm viel zu verdanken. Ohne ihn würde sie heute nicht so dastehen. Dass seine Frau manchmal zu kurz kam, ist naheliegend. Sie unterstützte ihren Mann über Jahrzehnte tatkräftig, wofür ihr ebenfalls der entsprechende Dank gebührt.

2007 konnte Erich Fuchs die Geschäftsleitung in jüngere Hände übergeben und sich im Hintergrund halten. Nun ist aber der Zeitpunkt gekommen, das Schicksal der Schreinerei der nächsten Generation zu überlassen und einen neuen Zeitabschnitt zu starten. Das Gemi-Team wünscht Erich Fuchs und seiner Frau für die Zukunft nur das Beste und vor allem gute Gesundheit. (e)

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